Titel: Hochsensibilität bei Erwachsenen und Eltern Kurs 2

Titel: Hochsensibilität bei Erwachsenen und Eltern verstehen und stärken

Zielgruppe:

  • Erwachsene Hochsensible (HS)
  • Eltern von hochsensiblen Kindern (optional in eigener Session)
  • Partner/Haushaltsmitglieder, Freunde, Unterstützer

Lernziele:

  • Verstehen, was Hochsensibilität bedeutet (Modelle kurz vorstellen)
  • Eigene Merkmale und Stärken erkennen sichern Selbstwert stärken
  • Umgang mit Reizüberflutung, Stress und Alltagsherausforderungen
  • Alltagsstrategien: Kommunikation, Grenzen setzen, Pausenrhythmus
  • Selbstfürsorge, Schlaf, Ernährung, Bewegung, Rituale
  • Unterstützung im Familienleben: harmonische Routinen, klare Abläufe
  • Ressourcen finden: Netzwerke, Beratungsmöglichkeiten, mögliche Therapien
  • Ethik, Datenschutz und respektvolle Haltung gegenüber sich selbst und anderen

Inhalte und Module (1–2 Tage oder 4–6 Einheiten à 90 Minuten): Module A: Grundverständnis und Selbstverständnis

  • Was ist Hochsensibilität? Überblick kurz (Modelle: Tiefe Verarbeitung, Empathie, Reizempfindlichkeit)
  • Typische Stärken und Herausforderungen
  • Abgrenzung zu anderen Merkmalen (z. B. Neurotizismus, ADHS, Autismus) – verständlich erklärt Module B: Alltagstaugliche Strategien
  • Stress- und Reizmanagement: Atmung, kurze Pausen, Mikro-Rituale
  • Umgebung gestalten: ruhige Räume, Licht, Geräusche, Ordnung
  • Kommunikation im Alltag: klare Ankündigungen, Vorwarnzeiten, „Ich“-Botschaften Module C: Selbstfürsorge und Grenzen
  • Selbstfürsorge-Checkliste, Schlaf- und Ernährungsverhalten, Bewegung
  • Grenzen setzen in Familie, Partnerschaft, Arbeit Module D: Familienalltag und Beziehung
  • Routinen für Familien mit HS-Kindern: gemeinsame Rituale, Struktur
  • Unterstützung ohne Übergriffigkeit: Absprachen, Rollenklärung Module E: Ressourcen, Netzwerke und Perspektiven
  • Lokale Anlaufstellen, Online-Communitys, Selbsthilfegruppen
  • Wie man Hilfe anfragt und in den Alltag integriert Module F: Praxisworkshop (optional)
  • Fallbeispiele aus dem eigenen Leben (freiwillig), Austausch in Kleingruppen
  • Erstellung eines persönlichen Aktionsplans für die nächste Woche

Methoden:

  • Kurzvorträge (Infos komprimiert, verständlich)
  • Individuelle Reflexion, Journaling
  • Paar- oder Kleingruppenarbeit, Erfahrungsaustausch
  • Checklisten, einfache Übungen, Sitzungs- oder Pausenrituale
  • Handouts, einfache Fragebögen (selbstreflexiv, keine Diagnostik)
  • Optional: kurze Video- oder Audio-Beispiele

Materialien:

  • Verständliche Handouts mit Kernmerkmalen, Stärken, Tipps
  • Checklisten für zuhause (Umgebung, Pausen, Rituale)
  • Vorlagen für Gespräche (Ich-Botschaften, Vorwarnzeiten)
  • Ressourcenliste (Netzwerke, Bücher, Podcasts)

Hinweise:

  • Keine Diagnostik, keine medizinische Behandlung; Fokus auf Selbsthilfe und Alltagsbewältigung
  • Respektvolle, wertschätzende Haltung, Datenschutz und Privatsphäre beachten
  • Flexible Gestaltung: Inhalte je nach Gruppendynamik anpassen, mehr Praxiszeit bei Bedarf

 

Beginn: 19.09.2025 21:22

Ende: 27.09.2025 21:22

Freie Plätze: 12

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